
Beseitigung der lästigen Kaltstellen beim Glasherzen
Wenn Sie schon einmal mit Glasgegenständen gearbeitet haben, die seltsame Formen haben – wie zum Beispiel enge Hälse, Griffe oder kegelförmige Bases –, dann kennen Sie sicherlich das Problem der „toten Zonen“. Wenn man den Gegenstand in einen herkömmlichen Erhitzungsofen legt, erreicht die Wärme nicht alle Stellen des Gegenstands.
Das Problem ist, dass Luft träge ist. Die Konvektionströmungen können die warme Luft nicht in die engen Ecken und Winkel bringen. Hier kommen Kurzwellen-Infrarotlampen ins Spiel. Anstatt sich auf die Luft zu verlassen, dringen die Infrarotstrahlen direkt durch das Glas und treffen es direkt. Sie kümmern sich nicht um Luftlücken – sie funktionieren einfach.
Die Wärme genau dorthin bringen, wo sie benötigt wird
Um sicherzustellen, dass jeder Zentimeter eines komplexe Objekts erwärmt wird, reicht es nicht aus, einfach eine Lampe einzusetzen und darauf zu hoffen, dass alles gut wird. Wir nutzen Infrarotarrays, die den gesamten Transportweg umfassen. Da Infrarotstrahlen in geraden Linien wandern, richten wir die Lampen so aus, dass sie genau die schwierig zugänglichen Stellen erreichen. Wenn eine Stelle unerwärmt bleibt, entstehen interne Spannungen. Wir alle wissen, was dann passiert: Das Glas sieht zunächst in Ordnung aus, bricht aber plötzlich ohne ersichtlichen Grund ab, nachdem es bereits abgekühlt ist. Das möchte niemand.
Die richtige Ausrüstung wählen – und die damit verbundenen Kompromisse
Wir verwenden normalerweise Quarz-Halogentuben. Warum? Weil sie schnell heiß werden. Wenn man versucht, einen präzisen Entspannungsprozess zu erzielen, braucht man Wärme sofort – nicht in zehn Minuten.
Aber hier liegt das Problem: Diese Geräte werden sehr heiß. Wenn man die Leistung zu hoch einstellt und außerdem keine angemessene Belüftung vornimmt, können die Halterungen schmelzen oder die Stecker beschädigt werden. Es handelt sich dabei um ein Gleichgewichtsproblem.
Sicheres Arbeiten
Wir verwenden standardmäßige Industriestecker, sodass man die Tube im Falle eines Defekts einfach austauschen kann und weiterarbeiten kann. niemand möchte drei Stunden lang auf eine defekte Ausrüstung warten.
Ein kleiner Tipp: Stellen Sie sicher, dass Ihre PID-Controller auf die Geschwindigkeit der Infrarotstrahlen abgestimmt sind. Wenn sie zu langsam sind, wird die Zieltemperatur überschritten – und es kommt zu thermischen Schocks.
Und vor allem: Halten Sie die Quarztuben sauber. Ein wenig Staub oder Öl scheinen harmlos zu sein, doch sie können dazu führen, dass die Lampen viel schneller kaputtgehen. Reinigen Sie sie regelmäßig – dann halten sie länger.